„Es ist besser ein Krieger in einem Garten zu sein, als ein Gärtner in einem Krieg.“
Dieser Satz bedeutet nicht, dass man Krieg verherrlichen soll. Er beschreibt eine Realität: Frieden existiert nur dort dauerhaft, wo Menschen existieren, die fähig sind ihn zu verteidigen.
Ein Krieger im Garten ist jemand, der Stärke besitzt, sie aber unter Kontrolle hat. Jemand, der kämpfen könnte – sich aber bewusst dafür entscheidet, aufzubauen statt zu zerstören. Seine Stärke ist nicht Aggression, sondern Verantwortung.
Das entspricht auch dem Nicht-Aggressions-Prinzip (NAP) des Naturrechts: Niemand hat das Recht, Gewalt gegen andere zu initiieren. Aber jeder hat das Recht – und die Pflicht – sich gegen Aggression zu verteidigen.
Der naive Pazifismus, der Stärke ablehnt, führt deshalb nicht zu Frieden. Er führt dazu, dass friedliche Menschen von denen beherrscht werden, die keine Skrupel haben Gewalt einzusetzen.
Die Lösung liegt jedoch nicht darin, seine Energie auf das alte System zu verschwenden.
„Die Kunst der Veränderung besteht nicht darin, die Energie darauf zu richten, das Alte zu bekämpfen, sondern darauf, das Neue zu erschaffen.“
Wer unabhängig denkt, Verantwortung übernimmt, Fähigkeiten entwickelt und Strukturen außerhalb von Zwangssystemen aufbaut, entzieht der alten Ordnung langsam aber sicher die Grundlage.
Der Garten wächst, während das alte System versucht, ihn niederzutrampeln.
„Das Neue ist schon da. Das Alte macht nur sehr viel Lärm beim Sterben.“ - Eckhart Tolle
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