Lehm-Wirkung.doc
[Aus dem „Verbindungsblatt für den Freundes- und Partnerkreis“ von Bernhard Vaegs; er
schreibt dort: ‚Obige Auszüge sind aus einem alten Buch über Lehmheilkunde. Die ersten
Buchseiten sind abgerissen, weshalb weder Autor noch Titel bekannt sind’]
„Die Natur-Heilkunde kennt jedoch das ominöse Wort ‚unheilbar’ nicht, und somit brauchen
auch Krebskranke nicht zu verzweifeln, denn unser Herrgott hat auch für sie ein gar herrliches
Heilmittel geschaffen - im Lehm! Ich kann mich hier auf die Tatsache berufen, dass viele
allein nur durch den Lehm ihr Krebsleiden verloren haben und vollkommen geheilt wurden.
Vor acht Jahren lernte ich während einer Bahnfahrt eine sehr rüstige, gesunde und
lebenslustige Frau kennen, die im Wagenabteil ihr recht schweres und umfangreiches
Reisegepäck verstaute. Im Laufe des Gespräches erfuhr ich, dass diese Frau vier Jahre vorher
(das sind jetzt also zwölf Jahre), schwer an Gebärmutterkrebs leidend im Krankenhause lag
und von den Ärzten ihr Tod in wenigen Tagen erwartet wurde. Dem Ehemann, dem man auf
seine Bitte den ernsten Zustand seiner Frau nicht verheimlichte, gelang es, seine Frau aus dem
Krankenhaus zu schaffen, damit sie zuhause, wie es ihr Wunsch war, sterben könne.
Ein Nachbar meinte nun zum Ehemann, da ohnedies keine Hilfe mehr sei, so möge er es mit
einem Lehmbad versuchen, wobei er den Ehemann gleichzeitig über die wunderbare Heilkraft
des Lehmes aufklärte. Im Augenblick wurde mit einem Handwagen um Lehm gefahren, der in
der Nähe reichlich zu finden war. Nun wurde dann ein richtige Lehmbreibad mit warmem
Wasser hergerichtet und die Todeskandidatin sechs Stunden hineingelegt. Diese Prozedur
wurde dreimal wiederholt und die Patientin war - gerettet! Später nahm sie noch ab und zu ein
solches Bad und hatte seither keinerlei Schmerzen und Beschwerden. Wie sie mir selbst
erzählte, sei sie nun seit diese Zeit vollkommen gesund wie ein Fisch im Wasser und sie trage
die schwersten Lasten ohne Ermüdung. Ich habe ab und zu immer wieder diese Frau getroffen
und mich nach ihrem Befinden erkundigt, das zu keinerlei Klage Anlass gab. Vor Monatsfrist
traf ich diese Frau neuerdings - ich brauchte nicht mehr zu fragen, denn die Antwort las ich
aus ihrem lachenden, frischen und gesunden Gesicht, auch bewies mir der schwere
Henkelkorb an ihrer Seite, den sie voll Kartoffel hatte, dass sie noch immer schwere Lasten
lachend zu schleppen vermag.
Dieser Fall ist jedoch kein Ausnahmefall und steht keineswegs vereinzelt da, wie mir
verschiedentlich berichtet wurde. Mir selbst ist die Heilkraft des Lehms bei äußerlichen
Krebsgeschwüren seit Jahren sehr wohl bekannt, so dass ich an der Wahrheit dieses Berichtes
nicht zweifeln kann. Ich wüsste auch nicht, welches Interesse diese Frau hätte, mich zu
belügen oder gar mit ihrer Gesundheit zu freveln!