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Ich habe gelernt", sagt der kleine Prinz,
dass die Welt der Spiegel meiner Seele ist.
Wenn du vergnügt bist,
erscheint dir die Welt fröhlich.
Wenn du bedrückt bist,
erscheint dir die Welt traurig.
Die Welt ist weder traurig noch fröhlich.
Sie ist einfach nur da.
Es war nicht die Welt,
die mich beunruhigte,
sondern die Vorstellung,
die ich mir von ihr machte.
Ich habe gelernt,
sie zu akzeptieren,
ohne sie völlig zu verurteilen,
bedingungslos.
Autor Antoine de Saint-Exupéry
»DER KLEINE PRINZ HAT MICH BERÜHRT«
Als Richie mir die obigen Worte vorliest, während ich mein letztes Tässchen Kaffee an einer für uns neu entdeckten menschenleeren Küste genieße, muss ich nicht nur an einige Menschen denken, die diese Erkenntnis gut gebrauchen könnten, sondern finde diese Worte sehr einladend, um mal wieder einen aktuellen Blogartikel zu kreieren.
Ich habe übrigens mit bekommen, dass ein US-Kriegsschiff ganz in unserer Nähe an einer Küste auf der anderen Seite der Insel angelegt hatte, um sich auf den Angriff auf den Iran vorzubereiten.
Auch, wenn ich keine Mainstream-Medien konsumiere und mich überwiegend auf mich und mein Leben konzentriere, ploppte das mal so eben in mein Leben.
Und da kommt schon die erste Frage auf: Wie gehe ich damit um?
Ich kann mir gut vorstellen, dass viele sehr besorgt und in Angst sind und irgendwie meine ich es sogar zu fühlen. Ich bin auch nicht gerade in der Freude, denn es liegt eine Art undefinierbarer Lethargie in meinem Feld. Doch Angst habe ich keine.
Wie blicke ich auf diese Welt? Wie erlebe ich meine eigene Welt? Es ist doch, wie der kleine Prinz sagt: Die Welt ist weder traurig noch fröhlich. Es bleibt im Auge des Betrachters. Oder sollte ich sagen: Es bleibt im jeweiligen Kopf oder Herzen des Betrachters. Durch welche Filter erblicke und erlebe ich diese Welt?
Wenn ich z. B. erkenne, dass ALLES IST, alles, was es gibt, dann ist es auch möglich, ALLES zu erfahren. Und dann könnte ich mir mal ganz bewusst einfach die Frage stellen: Was will ICH? Was von ALL DEM will ICH erfahren? Und was steht mir dazu noch im Weg?
Es gab schon immer irgendwo Kriege, während es anderswo paradiesisch friedvoll war. Genau diese Vorstellung macht es mir leichter, zu erkennen, dass immer alles da ist und ich wählen kann, auf welche Zeitlinie ich springen will. Wo will ich sein? Worauf will ich meinen Fokus lenken?
Es gibt immer irgendwo Kälte und woanders Wärme oder Hitze. Es gibt immer irgendwo Streit und woanders Liebe. Es gibt immer irgendwo Leid und woanders Leichtigkeit und Freude. Jetzt in diesem Moment ist irgendwo jemand fröhlich und jemand anderes traurig.
Da stellt sich doch die Frage: Wer oder was ist dafür verantwortlich? Das ist jetzt die entscheidende Frage, nicht wahr?
Wie kann es sein, dass Menschen so unterschiedliche Erfahrungen machen, selbst wenn sie räumlich nahe beieinander leben? Was führt dazu, dass der eine gerade todunglücklich ist und ein anderer den besten Tag seines Lebens hat?
Was, wenn jeder sein Leben selbst kreiert, ohne dass es ihm bewusst ist? Wenn ich selbst dafür verantwortlich bin, ob ich mitleide oder Freude ausstrahle, ob ich gesund oder krank bin, ob ich Gutes in die Welt bringe oder das Leid vermehre!
Die nächsten wichtigen Fragen, die für mich genau an die vorige anknüpfen, sind:
Von wo treffe ich meine Entscheidungen und von wo lasse ich mich beeinflussen in Gedanken und Emotionen? Folge ich meinem Kopf oder meinem Herzen? Lasse ich mich von Kopfgeschichten steuern oder entscheide ich mich, den Weg meiner Wahrhaftigkeit zu gehen?
Die Welt und alles bedingungslos zu akzeptieren, ohne zu verurteilen, das ist kein Leichtes. Es ist ein Weg. Es ist der Weg des Herzens, der Heilung, der Innenschau, des innerlichen Aufräumens, des Erkennens, des wachsenden Bewusstseins...(
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