Die Wahrheit ist, Gruppen machen mir Angst.
Um genau zu sein, sie überfordern mein Nervensystem auf massivste Art und Weise. Ich fühle mich in Gruppenkonstellationen meist unsicher. Je nachdem, in welcher Position oder Rolle ich mich befinde, kann ich dies als äußerst bedrohlich empfinden. Vor allem, wenn ich den Gruppenraum halten oder führen soll. Diese Überforderung des Nervensystems führt dazu, dass ich dissoziiere, mich hinter einer Rolle verstecke, nicht mehr im Körper bin. Diese Thematik wird immer klarer. Ich ergründe das für mich auf rationaler Ebene, die ich hier mit dir teile, genauso wie auf somatischer Ebene, die ich in mir spüre. Ganz anders hingegen ist es als Teilnehmer oder als Co-Host – das ist fast schon ein Heimspiel. Hier fühle ich mich sicher, verbunden mit meinem Körper, und Rollen sind nur dann aktiv, wenn sie gebraucht werden.
Ein Teil in mir wertet die Situation ab und geht somit über die Ist-Situation hinweg.
„Hab dich mal nicht so.“
„Jeder Depp kann eine Gruppe halten. – Du musst es einfach nur machen!“
Teilweise nehme ich Gedanken wahr wie: „Vielleicht soll ich so etwas gar nicht machen“, um mich gar nicht weiter mit diesem inneren Erleben zu konfrontieren.
Still und leise spulen solche Gedanken in mir ab und hindern mich daran, die eigentliche Überforderung anzuerkennen, darin Stabilität zu finden und sie zu integrieren. Diese Haltung macht es mir sehr schwer, in respektvoller Akzeptanz mit der Intelligenz meiner Schutzmechanismen in Beziehung zu treten. Seit Jahren stand ich darin still. Windete mich aufgrund falscher Annahmen um das eigentliche Thema, um den eigentlichen Schmerz! Durch den somatischen Ansatz, den ich seit einiger Zeit verfolge, ändert sich das gerade alles. Meine Einordnung, meine Haltung, mein Erleben.
➡️Was möchte ich dir abschließend sagen:
Am Mittwochabend werde ich mich liebevoll damit konfrontieren und du bist herzlich eingeladen, Teil dieser Konfrontation zu sein. Dafür brauchst du allerdings nichts tun, deine Anwesenheit reicht dafür aus. Du sollst und darfst dich voll und ganz auf dich konzentrieren und dich so, wie es für dich angenehm ist, auf den Raum der Selbstbegegnung einlassen. 🫣
💡Wenn du neugierig geworden bist:💡
Die nächsten Abende finden am 09. und 23. April statt.
Online. In Stille. Auf Spendenbasis.
➡️ANMELDUNG
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